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sproose.com filtert Qualität im Netz Neue Suchmaschine lässt über Webseiten abstimmen / Entwickler aus Deutschland San Francisco. 06. Dezember 2007. Das kalifornische Unternehmen Sproose Inc. startet die deutsche Version seiner Suchmaschine sproose.com. Sproose.com filtert mit einem eigens entwickelten Verfahren qualitativ hochwertige Suchergebnisse im Netz und reduziert den Anteil unerwünschter Spams in den Ergebnislisten. Denn anders als bei herkömmlichen Suchmaschinen bestimmen bei sproose.com die Internetnutzer zu einem großen Teil selbst die Auswahl der Suchergebnisse. Und so einfach funktioniert sproose.com: Jeder Nutzer kann für die nützlichsten Seiten in den Suchresultaten stimmen. Je mehr Klicks eine Seite hat, umso höher steigt sie im Rang der Ergebnisse. "Keine Software ist so klug, wie die Menschen, die sie nutzen", sagt Bob Pack, Chief Executive Officer (CEO) von sproose.com. Sproose.com besitzt eine klar und einfach gestaltete Homepage. In Kooperation mit den Suchdiensten yahoo!, MSN und ASK.com lassen sich über sproose.com mehrere Milliarden Seiten finden. Die Stimmen der Nutzer geben den Suchergebnissen ihre Reihenfolge. "Unser Ziel ist nicht die meisten, sondern die nützlichsten Seiten zu liefern", sagt Stefan Groschupf, Chief Technology Officer (CTO) von sproose.com. Bei "music" ist der derzeit heißeste Tipp der Sproose-Nutzer das in den USA populäre Internet-Radio pandora.com, bei "travel" wird der bei Jugendlichen beliebte Reiseführer lonelyplanet.com empfohlen. Herzstück der Suchmaschine ist eine neue Technologie, die es erlaubt, das Voting der Nutzer in Echtzeit mit den Suchergebnissen zu verarbeiten. Aus mehreren Milliarden Webseiten die relevanten zu finden und innerhalb von Millisekunden nach Benutzereinschätzung zu sortieren, stellt eine große technische Herausforderung dar. Das Sproose-Team um Stefan Groschupf erarbeitete in den vergangenen zwei Jahren die Lösung. Sproose.com kann von jedem Internetnutzer wie eine klassische Suchmaschine verwendet werden. Wer über die Ergebnisseiten mit abstimmen möchte, kann sich unkompliziert anmelden. So wird sproose.com vor Manipulationen geschützt. Web-Spam, der über künstliche Links die Suchergebnisse verfälscht, verliert an Bedeutung. Seit dem Start von sproose.com in den USA im August 2007 haben mehrere hunderttausend Menschen die Suchmaschine genutzt. Entwickelt und programmiert wurde sproose.com vom Software-Spezialisten Stefan Groschopf (29) aus Halle/Saale (Sachsen-Anhalt). Mit dem Data-Mining-Programm "Docyouments" wurde Groschupf in den vergangenen Jahren weltweit unter Suchmaschinen-Programmierern bekannt. Seit 2006 lebt Groschupf in San Francisco. Bob Pack arbeitete in den Anfangsjahren von AOL im Management und war später einer der Mitbegründer von Netzero, einem der größten amerikanischen Onlineanbieter. |

